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Raum und Materie

Mit erstem Vorgang und weiteren Geschehnissen

Manuskript. 19.01.2007.

Themen:
1. Vorwort 2. Unbekannt 3. Anfang 4. Daten 5. Mensch 6. Sprache 7. Religion
8. Moral und Ethik 9. Kunst 10. Evolution 11. Zustände 12. Auf und Abs 13. Gifte 14. Menschenrechte

6. Sprache - der Inhalt dieser Seite:

Sprache
Erkennen, was man sprechen will
Die Entwicklung der Sprache
Sprache und Übereinstimmung oder Nicht-Übereinstimmung

Sprache und ihre Symbole – Schrift
Sprache und Schrift können auch anders sein
Die Probleme von Sprache und Schrift
Es war einmal eine Sprache

Wer Ohren hat, zu hören, der höre! Matthaeus 11-15

Ein Verwaltungsakt ist zu verstehen gemäß der eigenen Bedeutung seiner Worte und dem allgemeinen Sprachgebrauch. Codex des Kanonischen Rechtes Can. 36 - § 1.

Eigenen Bedeutung seiner Worte: Juristisches Wörterbuch
Allgemeinen Sprachgebrauch: DUDEN

Sprache


Sprache ist die Fähigkeit des Menschen, seine Gedanken und Gefühle mitzuteilen, was nichts anderes ist als eine Reflexion dessen, was jemand im materiellen Universum konfrontiert oder was ihn konfrontiert.

Sprache und Schrift sind ein Spiegelbild des materiellen Universums, das in unserem Verstand existiert. Auch das Denken und die Spekulationen beziehen sich immer auf das materielle Universum. Selbst Emotionen, Gefühle und Glaube sind eine Beschäftigung des Verstandes mit dem materiellen Universum.

Technische und wissenschaftliche Fortschritt der Menschheit ist bis heute enorm gestiegen, aber seine Vielzahl verschiedenen Sprachen und Schrift, wie auch Sprache und Schrift an sich selbst sind zurückgeblieben sowie sein soziales Leben und seine stetig geführte Kriege.

Für jede Laute immer nur ein Symbol und immer ein und dasselbe und für jedes Symbol immer nur ein im zugeordnetes Laut.


Mein Wunsch und mein Ziel:
1. Grundregel: Eine Sprache und ein Schrift für alle.

Damals in Italien versuchten die Menschen zum ersten Mal, mit Pferden längere Strecken in kurzer Zeit zurückzulegen. Da kamen sie zwangsläufig auf die Idee, erschöpfte Tiere unterwegs durch neue, ausgeruhte zu ersetzen und sofort weiterzureisen. So gelang es ihnen, weit entfernte Ziele schneller zu erreichen. Die Orte, an denen man die Pferde tauschte, entwickelten sich zu festen Stationen, also musste ein Name für diese Orte gefunden werden. Folglich nahm man aus dem Lateinischen das Wort Posita, was Aufenthalt bedeutet, änderte diesen Begriff etwas und nannte die Stationen Posta. Kurz danach übernahmen andere Länder diese Methode des Reisens und gaben den Stationen wiederum abgeänderte Namen. Die Franzosen nannten sie Poste, die Deutschen Postamt, und in Polen, Dänemark, Russland usw. fand man wieder andere Bezeichnungen. In jedem Land ein anderes Wort für die gleiche Sache. Ganz schön dumm, finden Sie nicht auch?

Es ist schlimm genug, dass es so viele verschiedene Sprachen und eine beschämend gleiche Anzahl, wenn nicht noch mehr, Dialekte auf diesem Planet gibt, aber noch katastrophaler ist es, wie all diese Sprachen zu Papier gebracht werden. Ändern Sie das, um den Kindern eine enorme Erleichterung zu verschaffen, damit sie ihre Energie und ihr Potenzial für wichtigere Dinge einsetzen können, statt sie an die chaotischen Schreib- und Sprachkünste der Antike zu vergeuden. Schließlich ist die Sprache, wie auch die Schrift, nur ein Mittel zum Zweck. Beschäftigt man sich zu viel mit dem Mittel, kommt der Zweck zu kurz. Und genau das ist heute der Fall in Sachen Bildung. Sicherlich gibt es noch eine Reihe anderer Gründe für die schlechten Zustände auf dieser Welt. Doch die wichtigsten Werkzeuge für die Gestaltung des Lebens, Sprache und Schrift, stammen noch aus der Urzeit und sind für heutige Verhältnisse wirklich veraltet.

2. Weiteren Regeln: Die Schreibweise ist phonematisch, das heißt, dass jedem Schriftzeichen nur ein Phonem (Sprachlaut) und jedem Phonem nur ein Schriftzeichen zugeordnet ist.

Wörter bestehen aus ganz überwiegend unveränderlichen Wortelementen (Morphemen), die aneinandergefügt werden. So bildet man beispielsweise die Mehrzahl eines Substantivs oder Adjektivs und vieler Pronomen durch das Anhängen eines Sprachlauts. Dieses Prinzip nennt man in der Sprachwissenschaft agglutinierend (anklebend), während sich z. B. im Deutschen auch der Stamm eines Wortes ändern kann.

3. Größtmögliche Regelmäßigkeit. Daher gibt es für die Deklination von Substantiven bzw. für die Konjugation von Verben nur jeweils ein Schema. Auch das in vielen Sprachen unregelmäßige Verb „sein“ wird nach demselben Schema konjugiert wie alle anderen Verben.

Definition

Im engeren Sinn ist es die Bezeichnung für die natürliche Sprache des Menschen, im weiteren Sinn die Bezeichnung für Kommunikationssysteme unterschiedlicher Art: Neben der natürlichen menschlichen Sprache gibt es die künstlichen Sprachen wie Welthilfssprachen (u.a. Esperanto), formale logische Sprachen (Kalkülsprachen) und Programmiersprachen, aber auch Kommunikationssysteme von Tieren (Tiersprache) sowie mit Symbolen arbeitende Zeichensprachen (u.a. Gebärdensprache, Morsealphabet); teilweise auch im Zusammenhang mit nichtsymbolischer Kommunikation oder in metaphorischem Gebrauch (Körpersprache, Sprache der Musik) verwendet.

Eine allgemein gültige Definition gibt es weder für Sprache im engeren Sinn noch für Sprache im weiteren Sinn. Alle bisherigen Definitionen gehen jeweils nur von bestimmten Aspekten des komplexen Phänomens Sprache aus: So hat man Sprache u.a. als Mittel zum Ausdruck von Gedanken und Gefühlen, als wichtigstes und artspezifisches Kommunikationsmittel des Menschen, als strukturiertes System von Zeichen, als internalisiertes System von Regeln, als Menge der Äußerungen in einer Sprachgemeinschaft oder als Werkzeug des Denkens definiert.

Die zwei wichtigsten Aspekte des komplexen Phänomens Sprache sind Sprechen und Schreiben. Luft aus der Lunge wird durch die Mundhöhle gepresst und bewegt damit mehrere unendlich kleine Materieteilchen zum Ziel oder als Symbole von einem Ort zum anderen (Buchstaben).

Sprechen Mehrere eingeatmete unendlich kleine Materieteilchen (Luft) werden durch den Kehlkopf gepresst Laut Wort Satz
Etw. Hörbares, Geräusch, kleinste Einheit der gesprochenen Sprache. Mehrere Laute. Mehrere Wörter.
Schreiben Mit den Gedanken wird der Körper oder Körperteile (Hände, Stift, Papier, Tastatur usw.) gesteuert, um die Elemente des physikalischen Universums zu bewegen. Symbol Mehrere Symbole, System von Zeichen. Komplexeres System von Zeichen.
Ein Beispiel B Baum Baum und Apfel
Kommentar Beinahe jeder Mensch kann diese Laute artikulieren und mit Sicherheit schreiben. Jedes Wesen sieht den Baum und weiß, dass es ein Baum ist. Jedes Wesen sieht den Baum und den Apfel und weiß, dass es sich um Baum und Apfel handelt.

Sprechen - Sprachlaute, Wörter hervorbringen, bilden.

Schreiben - Schriftzeichen, Buchstaben, Ziffern, Noten o.Ä. in einer bestimmten lesbaren Folge mit einem Schreibgerät auf einer Unterlage.

Laut - in der Phonetik kleinste akustisch-artikulatorische Einheit der gesprochenen Sprache. Etw. Hörbares, [bewusst hervorgebrachtes] Geräusch von kurzer Dauer. Mit dem Strom des Atems bei bestimmter Stellung der Sprechwerkzeuge hervorgebrachter Schall; kleinste Einheit der gesprochenen Sprache.

Wort - kleinste selbstständige sprachliche Einheit von Lautung u. Inhalt bzw. Bedeutung. Etw., was jmd. als Ausdruck seiner Gedanken, Gefühle o.Ä. zusammenhängend äußert; Äußerung. © Duden

Sprechvorgang - Erzeugung von Laut- und Tonfolgen. Dazu wird eingeatmete Luft durch den Kehlkopf gepresst. Die Stimmbänder geraten dabei in langsame Schwingungen, wenn sie nur wenig angespannt sind (tiefer Ton), in schnelle Schwingungen bei stärkerer Spannung (hoher Ton). Luftröhre, Nasen- und Rachenraum schwingen durch Resonanzerscheinungen mit und verstärken den Ton. Veränderungen der genannten Räume (durch entsprechende Mund-, Zungen-, Lippenstellung) geben dem Ton Klangfarbe; v.a. mit Zunge und Lippen erzeugte Laute bilden die Vokale. Die geordnete Abfolge der Laute, vom Sprachzentrum des Gehirns gesteuert, nennt man Sprache. Die für die Sprachbildung notwendigen Muskeln, Bänder, Knorpel usw. fehlen den Menschenaffen, weshalb sie eine gesprochene Sprache nicht erlernen können. © Brockhaus

Erkennen, was man sprechen will


Jeder von uns erkennt eine Gerade und eine Runde. Wir haben, irgendwo in unserem Körper, uns innewohnend, eine Gerade und eine Runde. Sie sind ein Teil von uns, räumlich, Stoff, aus Partikeln, aus unendlich kleinen Teilchen. Wenn man alle Partikel dupliziert und einander zuordnet, dann erhält man zwei Geraden und zwei Runden (Duplikation). Die zweite Gerade und Runde, ihre Partikel, kann der Mensch in einer bestimmten Art und Weise nach außen bringen, sprechen, was ein anderer Mensch wiederum mit seiner Membran im Ohr auffangen kann. Die aufgefangenen Partikel setzt er in eine zwangsläufige Form und bekommt so eine Gerade oder Runde, die er wiederum mit der ihm innewohnenden Gerade und Runde vergleichen kann, So erkennt er die Bedeutung des Geäußerten. Indirekt wäre es Schreiben.

Vermitteln kann der Mensch einem anderen Menschen nur dann etwas, wenn er das zu Vermittelnde schon kennt.

Verstehen kann der Mensch nur dann etwas, wenn er das, was er verstehen soll, schon kennt.

Erkennen kann der Mensch nur dann etwas, wenn er das, was er erkennen soll, schon kennt.

Alles andere, was jemand nicht kennt, muss er annehmen, übernehmen.

Ein Beispiel: Ein Kind sieht einen Baum. Es weiß, dass es ein Baum ist, genauso, wie ein Erwachsener das weiß. Beide wissen, dass es sich um einen Baum handelt. Beide sehen sie den Baum und stimmen darin überein, dass sie einen Baum sehen und dass der Baum ein Baum ist. Beide haben Übereinstimmung. Was sie nicht haben, ist die Übereinstimmung, dass der Baum „Baum" heißt. Wenn der Erwachsene dann sagt: „Das heißt Baum", dann muss das Kind das annehmen. Das Kind kann nicht mit diesem Wort „Baum" übereinstimmen, oder besser gesagt: Das Kind kann nicht mit sich selbst darin übereinstimmen, dass der Baum „Baum" heißt, weil es dieses Wort nicht kennt. Den Baum aber kennt es, und darin kann es mit sich übereinstimmen. Das Kind muss das Wort „Baum" übernehmen, annehmen. Das Wort selbst existiert nicht in ihm, der Baum dagegen schon.

Niemand muss einem Kind sagen: „Das ist ein Baum." Das weißt es. Was wir ihm sagen müssen ist das Wort „Baum". Dieses Wort weiß es nicht.

Die Entwicklung der Sprache


Sprache und Worte sind etwas, das sich nur sehr langsam entwickelte. Der Anfang begann mit den primitiven Menschen, die beinahe willkürlich Sprache darstellten. Ausgehend von dieser primitiven Form setzte sich die Entwicklung der Sprache immer weiter fort, bis heute. Mit anderen Worten, unsere Sprache ruht auf einem primitiven Fundament.

Das materielle Universum umfasst sehr viele Dinge, und unsere Spekulationen, Schlussfolgerungen und Überlegungen darüber kommen noch dazu. Unsere Möglichkeit, Laute zu artikulieren, sie zu unterscheiden und in einer bestimmten Reihenfolge aneinander zu reihen, ist begrenzt. Dasselbe gilt für die Frequenz einer Artikulation. Kombiniert man diese Laute so, wie es dem Menschen möglich ist, bekommt man zwar bereits eine Menge möglicher Ausdrücke, aber die reichen bei weitem nicht für unsere Bedürfnisse. Das ist der Grund, warum es uneindeutige und ähnlich schwer verständliche Worte gibt.

Stammbaum der wichtigsten, heute noch gesprochenen indoeuropäischen Sprachen:



Im Lauf der Zeit, von Generation zu Generation, hat sich die Sprache verändert. Ob geographisch bedingt, absichtlich oder zufällig, es sind bis heute etwa 2500 bis rd. 5500 verschiedene Einzelsprachen entstanden.

Sprache und Übereinstimmung oder Nicht-Übereinstimmung


Grundsätzlich kann man sagen, dass die Sprache bei Menschen akustisch identisch sein muss, wenn sie sich untereinander verständigen wollen. Dafür müssen sie sich einigen, gleiche Dinge und gleiche Begriffe gleich zu artikulieren. Und das ist Übereinstimmung. Die Menschen stimmen darin überein, dass sie irgendetwas auf eine bestimmte Art und Weise identisch artikulieren, aussprechen. Wenn sie sich nicht einigen können oder wollen, gleiche Dinge und gleiche Begriffe gleich zu artikulieren, dann verstehen sie sich nicht. Die Kommunikation ist schwierig bis unmöglich.

Der erste Mensch artikuliert einen Laut für den Baum, z.B. „B" (nicht „BE",
das wären zwei Laute).
Der zweite Mensch übernimmt vom ersten Mensch den Laut für den Baum „B"
und artikuliert ihn identisch
Der dritte Mensch artikuliert einen anderen Laut für den Baum, z.B. „C"
(nicht „CE", das wären zwei Laute).
... spricht das Wort für Baum, „B". ... versteht das gesprochene Wort für Baum, „B". ... versteht das gesprochene Wort für Baum, „B", nicht.
... versteht das gesprochene Wort für Baum, „C", nicht. ... versteht das gesprochene Wort für Baum, „C", nicht. ... spricht das Wort für Baum, „C".

Aber es gibt eine natürliche Übereinstimmung, bei der man sich nicht einmal miteinander einigen muss. Wenn eine Übereinstimmung nötig ist, und sie ist nötig, dann ist das die Übereinstimmung, die der Betrachter mit sich selbst treffen muss, nicht mit anderen. Natürliche Übereinstimmung ist die Übereinstimmung oder Nicht-Übereinstimmung, die Menschen durch Wahrnehmungssinne und Verstand haben. Sie hat eine sehr große Bedeutung, weil sie grundlegend für unsere Kommunikation ist. Wenn Wahrnehmungssinne und Verstand nicht gut funktionieren, dann helfen uns Sprache oder Begriffe nicht viel, auch wenn wir sie perfekt beherrschen, denn das, was wir dann kommunizieren, wird nicht richtig verstanden.

Wahrnehmungssinne und Übereinstimmung oder Nicht-Übereinstimmung

Wenn die Wahrnehmungssinne des Menschen in Ordnung sind, dann haben die Menschen eine natürliche Übereinstimmung mit allem, was sie im materiellen Universum konfrontieren oder womit das materielle Universum sie konfrontiert, und damit eine Übereinstimmung unter sich, ohne dass es ein Verlangen oder einen Bedarf nach Übereinstimmung geben muss. Alle Menschen sehen Dinge, erkennen ihre Größe und ihre Bewegung. Wenn jemand in seinen Wahrnehmungssinnen eingeschränkt ist, z.B. nicht gut sehen kann, dann kann er in dem, was zu sehen ist, nicht mit anderen Menschen übereinstimmen. Wenn jemand in seinen Wahrnehmungssinnen eingeschränkt ist, muss er sich mit anderen einigen, übereinstimmen, dass etwas so ist, wie es die anderen äußern, um mit ihnen kommunizieren zu können.

Wenn wir einen Baum sehen, dann verstehen wir alle, dass es ein Baum ist. Wir wissen alle, dass das ein Baum ist. Das ist eine natürliche Übereinstimmung, die keine Einigung verlangt. Wir wissen einfach, dass wir einen Baum sehen und wissen, was wir sehen.

Der erste Mensch nimmt den Baum in sein Gedächtnis auf, weil er ihn z.B. sieht. Der zweite Mensch nimmt den Baum in sein Gedächtnis auf, weil er ihn z.B. sieht. Der dritte Mensch nimmt nicht den Baum in sein Gedächtnis auf, weil er ihn z.B. nicht sieht.
... zeigt auf den Baum. ... erkennt das Gezeigte. ... erkennt nicht das Gezeigte.
... fotografiert den Baum. ... sieht die Fotografie und erkennt. ... sieht die Fotografie und erkennt nicht.
... zeichnet den Baum. ... sieht die Zeichnung und erkennt. ... sieht die Zeichnung und erkennt nicht.
Natürliche Übereinstimmung, die keine Einigung verlangt Nicht natürliche Übereinstimmung, die Einigung verlangt. Erzwungene Übereinstimmung

Verstand und Übereinstimmung oder Nicht-Übereinstimmung

Wenn der Verstand von Menschen gut funktioniert, dann haben sie eine natürliche Übereinstimmung, die keine Einigung verlangt, über alle Vorgänge, die sie im materiellen Universum konfrontieren und mit denen sie konfrontiert werden. Ein gut funktionierender Verstand berechnet immer optimal, somit ist dieses Optimale eine natürliche Übereinstimmung.


Sprache und ihre Symbole – Schrift


Schrift: Gesamtheit der in einem System zusammengefassten grafischen Zeichen, bes. Buchstaben, mit denen Laute, Wörter, Sätze einer Sprache sichtbar festgehalten werden u. so die lesbare Wiedergabe einer Sprache ermöglichen. Es sind Symbole, die das materielle Universum wiedergeben.

Im Gegensatz zum natürlichen Erkennen, mit Wahrnehmungssinnen und dem Verstand, ist die Schrift wie auch die Sprache nur durch Übereinstimmung zu erkennen. Also ein Übernehmen, ohne wirklich zu erkennen oder zu verstehen. Eine Übereinstimmung, die jemand nicht mit sich selbst treffen kann, sondern nur mit anderen. Auswendig lernen, könnte man sagen. Erst wenn jemand übereinstimmt, kann er mit seinen Wahrnehmungssinnen und seinem Verstand wieder erkennen.

Der erste Mensch erfindet ein Symbol für den Laut "B", z.B. B. (nicht „BE", das wären zwei Laute) Der zweite Mensch übernimmt das Symbol für den Laut „B", B. Der dritte Mensch erfindet ein Symbol für den Laut „B", z.B. C.
... schreibt B. ... sieht das Geschriebene B
und versteht.
... sieht das Geschriebene B
und versteht nicht.
... sieht das Geschriebene C und versteht. ... sieht das Geschriebene C
und versteht.
... schreibt C.

Sprache und Schrift können auch anders sein


Jedes Wort besteht aus Lauten. Ideal wäre es, wenn alle Menschen Laute auf die gleiche Weise, deutlich und klar, artikulieren würden und für jeden Laut ein bestimmtes Symbol hätten. Undeutliche Artikulation und das Fehlen eines eindeutigen Symbols für jeden Laut sorgen für Verwirrung und erzwingen das Auswendiglernen Lernen, was gegen die Natur des Menschen ist. Der Mensch braucht viel weniger Laute, als alle gängigen Sprachen heute haben, um eine beinahe unendliche Menge von Worten zusammenzusetzen. Denken wir beispielsweise an Telefonnummern. Aus acht Ziffern lässt sich eine enorme Menge von Zahlen kombinieren.

Beispiel Laut: B Laut: A Laut: U Laut: M Wort: BAUM
Nicht „Be" „A" ist korrekt „U" ist korrekt Nicht „Em"

Der Buchstabe ist ein Zeichen einer Schrift, das einen Laut wiedergibt, also das visuelle Symbol für einen Laut, der aus Schall besteht.

Schall - nachhallendes Geräusch; schallender Klang, Ton.

Die Note in der Musik ist das grafische Zeichen für einen Ton.

Ein Ton und ein Laut sind ein und dasselbe, nämlich vom Gehör wahrgenommene Schwingung der Luft. Etwas, das wir mit den Ohren wahrnehmen. In der Musik ist jedem Ton ein eindeutiges Symbol zugeordnet, und jedes dieser Symbole drückt auch nur einen bestimmten Ton aus. Man könnte also mit 13 Symbolen alles Geschriebene wiedergeben, ohne das Geschriebene je zuvor gesehen zu haben. Hätten wir in der Sprache für jedes Symbol, für jeden Buchstaben einen Laut, der immer dasselbe bedeutet und auf die gleiche Weise artikuliert wird, wäre es wie bei der Musik. Dann wäre es lediglich nötig, eine Reihe von Buchstaben zu lernen, wie man sie artikuliert, und dann könnten wir jedes Wort aussprechen, ohne es zu kennen, und jedes Wort, das wir kennen, könnten wir schreiben, ohne dass uns jemand erklären müsste, wie. Das würde Kindern eine Menge Schwierigkeiten ersparen und Zeit für andere, wichtigere Dinge schaffen.

Groß- und Kleinschreibung ergibt wenig Sinn. Ob groß oder klein geschrieben, bleibt das, was wir ausdrücken wollen, dieselbe Sache. Gäbe es nur entweder Groß- oder Kleinschreibung, dann hätten wir auch nur halb so viele Buchstaben, und die Kinder in der Schule hätten entsprechend mehr Zeit, um übergeordnete Daten zu lernen. Was die Gewohnheit betrifft, will ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen, außer dass ein Kind nur das lernt, was man ihm beibringt, und das ist für das Kind dann eine selbstverständlich gewordene Handlung.

Ein Punkt trennt Sätze deutlich, auch ohne die Notwendigkeit, einen neuen Satz mit einem Großbuchstaben zu beginnen. Und ein Baum bleibt ein Baum, egal ob groß oder klein geschrieben.

Artikelbezeichnungen sind in fast allen Sprachen verschieden und meistens haben sie mit der Bedeutung, die man ausdrücken will, nichts zu tun. Wenn wir einen Baum sehen, dann sehen wir einen Baum. Mit „der" oder ohne „der". Egal in welcher Sprache. Wir sehen nur einen Baum.

Zahlen sind ein anderes Beispiel. Nehmen Sie die Zahl 23. Erst kommt die 20 und dann die drei (23) und nicht umgekehrt (32). Es müsste eigentlich „zwanzig-und-drei“ heißen, und nicht „drei-und-zwanzig“. Erst kommt die 20, dann noch eins, 20+1=21, dann noch eins, 21+1=22, dann noch eins, 22+1=23, usw. Wenn jemand z. B. dreiundzwanzig schreibt (23), kann man beobachten, wie eine leichte Verwirrung in seinem Denken entsteht, weil er zuerst die zwei und dann die drei schreiben muss. Und selbst wenn es zur Routine geworden ist – der Vorgang ist für den Verstand nicht korrekt.

Die Probleme von Sprache und Schrift


Von den etwa 2500 bis rd. 5500 verschiedenen Sprachen und Schreibarten sind einige komplex und andere weniger komplex. Kinder lernen diese Sprachen auswendig und entwickeln bis ins Erwachsenenalter eine Art Routine darin. Für den Erwachsenen ist die Verwendung der Sprache eine Selbstverständlichkeit. Wäre er gezwungen, an seiner Sprache oder Schrift etwas zu ändern, würde er sich sehr schwer tun. Das sieht man auch daran, wenn ein Erwachsener eine neue Sprache lernen muss. Er lernt sie nie vollständig. So ist für einen erwachsenen Amerikaner, Japaner oder Chinesen seine eigene Sprache relativ selbstverständlich und leicht. Aber selbst hier bestehen nicht selten Schwierigkeiten mit der eigenen Sprache, und Wörterbücher werden häufig zu Rate gezogen. Die Entschuldigung, dass die Sprache besonders umfangreich ist, oder dass man nicht alles wissen kann, ist eben nur das: eine Entschuldigung, aber nicht das Problem selbst.

Das Problem liegt einzig und allein darin, dass Sprache und Schrift von Menschen so gemacht sind. Eine komplexe Sprache oder Schrift ist deutlich schwerer als eine weniger komplexe Sprache oder Schrift. Damit meine ich nicht die Komplexität in ihrer Bedeutung, sondern im Ausdruck der Bedeutung.

So hat zum Beispiel China eine so komplexe Schrift, dass man darin vermutlich die Ursache für die hohe Analphabetenquote im Land sehen kann. Dazu kommen die vielen unterschiedlichen Landesdialekte, die die Kommunikation untereinander erschweren und damit jemandem die Kontrolle erleichtern.

Ein anderes Problem besteht, wenn eine Sprache eine Menge undeutlicher Laute hat oder zu schnell oder ohne korrekte Silbentrennung gesprochen wird. Das ist vergleichbar mit Musik, die nur aus ein oder zwei Tönen besteht oder mit nicht harmonischen Tönen oder mit einer Rhythmik, die keinen nachvollziehbaren Takt hat.

Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass Sprache und Schrift etwa mit dem Neandertaler begannen. In der Zwischenzeit haben seine Nachfolger die Sprache weiterentwickelt, und viele neue Worte und Symbole sind dazu gekommen. Aber im Vergleich zur Physik, Chemie, Medizin oder Biologie, die uns beispielsweise die Atomenergie oder die Raumfahrt gebracht haben, haben sich Sprache und Schrift auf dem ganzen Planeten kaum weiterentwickelt. Sehr oft ist sogar das Gegenteil der Fall. Einige Menschen verlangen danach, die Sprache ihrer Großmütter wieder zu verwenden, und das noch in den Schulen. Wie krank müssen wir noch werden?

Eine Verbesserung von Sprache und Schrift würde es dem Menschen ermöglichen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Schließlich sind Sprache und Schrift nur ein sekundäres Werkzeug, um ein primäres Ziel zu ereichen.

Sprache und Schrift sind ein wesentliches Problem auf dem Weg, den wir gehen wollen, um Frieden auf diesem Planet zu schaffen.
Nur diejenigen, die sich nicht nach Frieden sehnen, wollen die bestehende Sprache beibehalten.


Es war einmal eine Sprache - Teil 1


Die wissen- schaftliche Entschlü- sselung aller antiken Hieroglyphen durch Erhard Landmann.


Es war einmal eine Sprache


Ein spannender Vortrag von Mario Prass über Schrift, Anagramme Symbole, Religion, Geschichte usw.


Themen:
1. Vorwort 2. Unbekannt 3. Anfang 4. Daten 5. Mensch 6. Sprache 7. Religion
8. Moral und Ethik 9. Kunst 10. Evolution 11. Zustände 12. Auf und Abs 13. Gifte 14. Menschenrechte