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Raum und Materie

Mit erstem Vorgang und weiteren Geschehnissen

Manuskript. 19.01.2007.

Themen:
1. Vorwort 2. Unbekannt 3. Anfang 4. Daten 5. Mensch 6. Sprache 7. Religion
8. Moral und Ethik 9. Kunst 10. Evolution 11. Zustände 12. Auf und Abs 13. Gifte 14. Menschenrechte
alkohol

13. Gifte - der Inhalt dieser Seite:

Gifte
Fakten über Drogen
Schmerzmittel

Alkohol
Cannabis
Lösungen für das Drogenproblem

Psychiatrie, Psychologie und Pharmazie
CCHR

Gifte


Gift: in der Natur vorkommender od. künstlich hergestellter Stoff, der nach Eindringen in den Organismus eines Lebewesens eine schädliche, zerstörende, tödliche Wirkung hat. © Duden

Unser Planet mit seiner chemisch orientierten Gesellschaft ist überflutet von Giften, schädlichen Substanzen, die sich auf uns auswirken können und es auch tun. Sie sind zahlreich und jedes hat einen anderen Namen. Viele davon sind dem Menschen als Gifte nicht bekannt. Sogar das Gegenteil ist der Fall: wir halten eine Menge Gifte für wohl wirkend und heilend. Eine verdrehte Wahrheit. Die Pharmazie erzielt damit große Gewinne.

Gifte sind fast überall vorhanden, in Arzneimitteln, Alkohol, Konservierungsstoffen, Farben, Kleidung, Schönheitspräparaten, vieles aus Drogerien, Luft, um nur einige wenige zu nennen.

Gifte mit tödlicher oder sichtbar schädlicher Wirkung halten die Menschen für gefährlich, aber auch weniger gefährliche Drogen sind Gifte und schädigen Körper und Geist.

Gifte sind im Wesentlichen Schadstoffe, die den Körper strapazieren und schwächen, indem sie die Vorräte an Vitaminen und Mineralstoffen vernichten. Ein Mensch, der ein Gift zu sich nimmt, kann nicht gut denken und gefährdet sich und seine Umwelt durch seine falsche Handlung.

Jeder Mensch lagert im Laufe seines Lebens eine größere oder kleinere Menge an Giften in seinem Körper, seinem Gewebe, ab, die man nur schwer abbauen kann. Diese Substanzen sind geradezu wie eine Zeitbombe in Ihrem Körper eingelagert, ohne dass sie im Augenblick den Stellenwert einer Krankheit erreichen.

Um gut denken zu können und fähig zu sein, sich und andere nicht zu gefährden, muss ein Mensch
von Giften frei sein.

SAG „NEIN" ZU GIFTEN

SAG „JA" ZUM LEBEN



Fakten über Drogen


Drogen sind Gifte, bei denen die meisten Menschen darin übereinstimmen, dass sie gefährlich sind, die gesetzlich verboten sind und dennoch von vielen konsumiert werden.

Allen Drogen gemeinsam, und das ist gerade das Fatale, ist, dass sie am Anfang eine verlockende emotionale Verbesserung hervorrufen können, was zur Sucht führen kann. Später jedoch folgen immer schwerwiegendere und verhängnisvolle Auswirkungen, die sich nicht so leicht rückgängig machen lassen.

Es ist eine bewiesene Tatsache, dass Drogenrückstände im Körper verbleiben können. Jahre später können sich
diese Rückstände allmählich lösen und Ihr Bewusstsein, Ihre Fähigkeit und Ihre geistige Haltung beeinflussen.

Einige bekannte Drogen sind Schmerzmittel, Alkohol, Cannabis, Kiddie Coke, Methamphetamin, Crack, Kokain,
Ecstasy, LSD, Heroin und Opium.

Die Gesellschaft steht in Ihrer Schuld, sich für eine drogenfreie Welt einzusetzen

Wir müssen etwas tun. Drogen zerstören jedes Jahr Millionen von Menschenleben. Zu den beunruhigendsten
Aspekten dieser Problematik zählen die Schäden und Dauerschäden, die der Drogenkonsum bei jungen Menschen anrichtet - und damit auch bei der Gesellschaft von morgen.

Immer mehr Kinder und Jugendliche kommen mit Drogen in Kontakt. Deshalb ist es wichtig, dass sie grundlegende Informationen über Rauschmittel und die von ihnen ausgehenden Gefahren erhalten.

Manche Menschen verharmlosen Drogen oder rühren die Werbetrommel für Drogenkonsum. Es ist eine
immer wieder belegte Tatsache, dass sie das in aller Regel aus Profitgier und Eigennutz tun. Das ist ihr Motiv.
Man darf auf diese Leute nicht hereinfallen.



1979




2002

Wir leben in einer Drogenkultur

Drogenmissbrauch ist seit Mitte des letzten Jahrhunderts ein Teil unserer Kultur. Drogen wurden in den 60er-Jahren von prominenten Pop- und Rock-lkonen und durch die Massenmedien populär gemacht und durchdringen heute nahezu alle Ebenen der Gesellschaft. Laut UN-Weltdrogenbericht 2005 beträgt der Gesamtumsatz im Handel mit illegalen Drogen weltweit 94 Milliarden Dollar und ist damit höher als der weltweite Umsatz mit Fleisch und Getreide. Das Drogenproblem hat viele Gesichter: der Gymnasiast, der im Ecstasy- oder Methamphetamin-Rausch zwei Tage und zwei Nächte durchtanzt; der Schüler, der von Ritalin oder einer anderen Methylphenidat-Substanz abhängig ist; die Mutter, die nicht glaubt, dass sie auch nur einen Tag ohne ihre Antidepressiva oder Tranquilizer auskommt; oder der Geschäftsführer, der Kokain schnupft, weil er glaubt, sonst nicht mithalten zu können.

Weltweit konsumieren schätzungsweise 200 Millionen Menschen illegale Drogen. In den Vereinigten Staaten zeigten die Ergebnisse einer nationalen Umfrage zum Thema Drogenkonsum und Gesundheit aus dem Jahr 2003, dass rund 19,5 Millionen Amerikaner (oder 8,2 % der Bevölkerung ab 12 Jahren) im Monat vor der Umfrage illegale Drogen zu sich genommen hatten.

In Deutschland ist die am häufigsten missbrauchte psychoaktive Substanz der Alkohol. 1,7 Millionen Deutsche sind alkoholabhängig, zusätzlich spricht die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen bei rund 10,4 Millionen Bundesbürgern von einem riskanten Alkoholkonsum. Auch Cannabis ist in Deutschland auf dem Vormarsch und heute wesentlich stärker in seiner Wirkung als vor 30 Jahren.

Fast jeder kennt heutzutage jemanden, der direkt oder indirekt durch Drogen oder Alkohol zu Schaden kam. Verkehrsunfälle unter Rauscheinwirkung gehören zu den häufigsten Todesursachen von Jugendlichen in Deutschland.

Die meistkonsumierte illegale Droge weltweit ist Cannabis. Laut den Vereinten Nationen konsumieren heute ungefähr 4% der Weltbevölkerung Marihuana und Haschisch.

Ein weiterer Faktor: junge Menschen kommen heute früher als je zuvor mit Drogen in Kontakt. Laut einer kürzlich in der Bundesrepublik durchgeführten Umfrage wurden bereits 14% aller 12- bis 15-jährigen Schüler Drogen angeboten. Bei den 16- bis 19-Jährigen sind bereits über die Hälfte - nämlich 54% - von einem Dealer angesprochen worden. In Spanien und Großbritannien wird Kokain jährlich mindestens einmal von etwa 2,5 % der Gesamtbevölkerung konsumiert. Aber auch in Österreich, Dänemark, Griechenland, Irland, Italien und den Niederlanden ist der Konsum von Kokain unter jungen Menschen gestiegen.

Warum nehmen Menschen Drogen?

Menschen nehmen Drogen, weil sie in ihrem Leben etwas verändern möchten. Hier sind einige der Gründe, die junge Menschen dafür angeben, warum sie Drogen konsumieren:
  • um wie die anderen „zu sein".
  • um Probleme zu vergessen oder sich zu entspannen.
  • um der Langeweile zu entkommen.
  • um sich erwachsener zu fühlen.
  • um zu experimentieren, auch aus Neugierde.
  • aus Protest.

Sie denken, Drogen seien die Lösung für ein Problem, doch schließlich werden die Drogen selbst zum Problem.

So bedrückend die Auswirkungen von Drogen auch sein mögen und so hoffnungslos die Situation für einen Drogenabhängigen auch erscheinen mag - es gibt funktionierende Lösungen für das Drogenproblem.

In der heutigen Welt aufzuwachsen und zu leben, ist nicht immer leicht. Einfach nur ein langer Spaziergang, um sich Dinge in der Umgebung bewusst anzuschauen, bis man wieder extravertiert ist und sich besser fühlt, kann Wunder wirken. Ein Gespräch mit einem Freund, einem Geistlichen oder einem Familienmitglied, dem man vertraut, kann einem ebenfalls helfen, wenn man Probleme hat.

Wie funktionieren Drogen?

Drogen sind im Grunde genommen Gifte. Die Wirkung eines Giftes wird von der eingenommenen Menge bestimmt. Eine kleine Menge wirkt stimulierend. Eine größere Menge wirkt beruhigend oder einschläfernd. Eine noch größere Menge kann tödlich sein.

Dies gilt für jede Droge oder psychoaktive Substanz, sei es Kaffee oder Arsen. Nur die nötige Menge, um eine bestimmte Wirkung hervorzurufen, ist unterschiedlich.

Drogen blockieren letztlich alle Empfindungen, nicht nur die unerwünschten, sondern auch die wünschenswerten. Sie können zwar eine kurzfristige Befreiung oder Linderung von Schmerzen bewirken, aber sie verringern auch die Fähigkeiten des Konsumenten, vernebeln seine Wahrnehmung und beeinträchtigen sein Denkvermögen.

Drogen wirken sich auf den Verstand aus

Wenn man an etwas denkt, schaut man sich in seinem Verstand „Bilder" an. Wie diese geistigen Bilder funktionieren, ist leicht zu demonstrieren. Schließen Sie Ihre Augen und denken Sie an eine Katze - Sie werden das Bild einer Katze sehen. Ihr Verstand zeichnet jede Sekunde Ihres Lebens viele Bilder auf und speichert sie, um sie später zur Lösung von Problemen zu verwenden, auf die Sie stoßen.

Wenn Sie sich an etwas erinnern, liefert Ihnen der Verstand die gewünschten Informationen aufgrund der gespeicherten Bilder. Normalerweise geschieht dies sehr schnell. Drogen beeinträchtigen diese Funktion. Sie lassen die Bilder im Verstand "verblassen" und verursachen Erinnerungslücken. Einem Drogenkonsumenten kann es fast unmöglich sein, in diesem verschwommenen Durcheinander Informationen zu finden. Drogen verursachen, dass jemand langsam reagiert und sich dumm fühlt. Fehlschläge im Leben sind die Folge. Wenn sich diese Fehlschläge häufen und das Leben schwieriger wird, wächst umgekehrt das Verlangen nach Drogen, um mit ihrer Hilfe Probleme in den Griff zu kriegen, die immer mehr dem Drogenkonsum selbst zuzuschreiben sind.

Die Wahrnehmung eines Drogenkonsumenten von dem, was um ihn herum vorgeht, kann sich immer mehr verzerren. Er tut Dinge, die Außenstehenden merkwürdig und irrational vorkommen. Manchmal werden Menschen unter Drogeneinfluss auch gewalttätig.

Drogen zerstören Kreativität

Eine oft aufgestellte Behauptung ist, dass Drogen die Kreativität eines Menschen verbessern. Das Gegenteil ist der Fall.

Man kann die Emotionen eines Menschen in Form einer Skala darstellen, die von Enthusiasmus ganz oben auf der Skala bis hinunter zu tiefster Apathie reicht. Menschen bewegen sich im Laufe ihres Lebens oder auch nur innerhalb eines Tages auf dieser Emotionsskala auf und ab.

Ein trauriger Mensch mag Drogen benutzen, um sich selbst ein künstliches Glücksgefühl zu verschaffen. Dies funktioniert aber nur für einen kurzen Moment. Kokain zum Beispiel hebt jemanden auf eine künstliche und falsche Stufe der Fröhlichkeit, doch sobald die Wirkung der Droge nachlässt, fällt man auf immer tiefere emotionale Stufen, auf denen man immer weniger kreativ ist. Irgendwann gibt es keine Kreativität mehr.

Drogenrückstände lagern sich im Fettgewebe des Körpers ab

Rückstände von Drogen und anderen Schadstoffen lagern sich im Fettgewebe des Körpers ab und sind dort sogar noch Jahre nach der Einnahme nachweisbar. Das ist mittlerweile auch durch wissenschaftliche Untersuchungen zweifelsfrei belegt. Diese Rückstände können jemanden lange, nachdem die eigentliche Wirkung der Droge abgeklungen ist, negativ beeinflussen.

Drogenablagerungen können die Wahrnehmung einer Person vermindern und zu Müdigkeit, verwirrtem Denken und anderen unerwünschten Reaktionen führen. Das Erreichen höherer Bewusstseinsstufen wird blockiert, nicht gefördert, so wie Drogen auch bei ihrem Konsum das Bewusstsein nicht erweitern, sondern vielmehr vermindern.

Diese biochemische „Verunreinigung" und die damit verbundenen geistigen Blockaden müssen abgebaut werden, bevor sich jemand wirklich verbessern kann.


Schmerzmittel


Der Missbrauch von Schmerzmitteln

In den USA sorgt der Missbrauch von Sucht erzeugenden Schmerzmitteln immer wieder für Schlagzeilen, vor allem, weil sich auch oft Prominente wegen ihrer Abhängigkeit von solchen Medikamenten in Entzugskliniken begeben. In Deutschland ist die Schmerzmittelsucht kein Medienthema, obwohl es heute weit mehr Schmerzmittelabhängige als Heroinsüchtige gibt. Nach Schätzungen der Bundesregierung können rund 500000 Bundesbürger nicht mehr ohne frei erhältliche oder rezeptpflichtige „Painkillers" auskommen.

In den USA sind über 15 Millionen Menschen allein von rezeptpflichtigen Schmerzmitteln abhängig - mehr als die Gesamtzahl aller Drogenabhängigen, die Kokain, Halluzinogene, Heroin oder Schnüffelstoffe nehmen. Das entspricht ungefähr 6% der Bevölkerung. Mehr als zwei Millionen dieser Süchtigen sind Jugendliche.

Viele dieser Jugendlichen, die Schmerzmittel zum Erreichen eines „Highs" einnehmen, halten sie für weniger gefährlich als Straßendrogen. Sie denken, man werde davon nicht süchtig. Die Wahrheit ist: man kann von diesen Substanzen sehr wohl abhängig werden.

Was sind Schmerzmittel?

Rezeptpflichtige Schmerzmittel sind im Wesentlichen starke Medikamente, welche die Übermittlung der elektrischen Signale über das Nervensystem behindern, die wir als Schmerz wahrnehmen. Die meisten Schmerzmittel stimulieren zudem Teile des Gehirns, die beim Erleben von Vergnügen in Aktion treten. Sie blockieren also nicht nur Schmerzen, sondern erzeugen auch ein „High".

Die wirksamsten der rezeptpflichtigen Schmerzmittel werden Opioide genannt, dem Opium ähnliche synthetische und halbsynthetische Verbindungen. Sie werden mit dem Ziel hergestellt, eine noch schmerzstillendere Wirkung auf das Nervensystem auszuüben als Drogen, die aus dem Schlafmohn gewonnen werden, also etwa Opium und Heroin. Zu diesen Opioiden gehören Kodein, Hydrocodon und Oxycodon.

Kodein wird gewöhnlich in hustenstillenden Mitteln oder in Präparaten für die Behandlung leichter Schmerzen verwendet. Es ist in flüssiger Form, als Tabletten und als Kapseln erhältlich und wird häufig sowohl als Freizeitdroge als auch als Ersatzdroge für Heroin missbraucht. Ein Grund dafür ist, dass es sehr leicht sowohl in rezeptpflichtigen als auch in nicht rezeptpflichtigen Hustensäften und Mitteln gegen Erkältungen erhältlich ist. Drogenkonsumenten nehmen Kodein ein, weil es in seiner Wirkung anderen Opiaten gleichkommt. Sie besorgen sich oft große Mengen an Erkältungsmitteln, die Kodein enthalten.

Hydrocodon wird, zusammen mit anderen chemischen Verbindungen, in rezeptpflichtigen schmerzstillenden Tabletten, Kapseln und Sirups verwendet. Die Produktion und die weltweiten Verkaufsziffern von Medikamenten, die Hydrocodon enthalten (in Deutschland zum Beispiel Dicodid), haben in jüngerer Zeit erheblich zugenommen - das trifft auch für ihre Zweckentfremdung und ihre illegale Verwendung zu.

Oxycodon - in Deutschland als Oxygesic vermarktet - birgt das größte Missbrauchspotenzial und stellt die größte Gefahr dar. Beide Substanzen gelten in der Bundesrepublik als Schwerstbetäubungsmittel. Oxycodon steht in seiner Wirksamkeit dem Heroin in nichts nach und wirkt sich auf dieselbe Weise auf das Nervensystem aus.

Unter welchen Bezeichnungen werden die Schmerzmittel gehandelt?

Kodein: Codicaps, Codipertussin, Compren, Tusoret, Remedacen.
Hydrocodon: In Deutschland unter den Bezeichnungen Dicodid oder Vicodin erhältlich, in den USA zum Beispiel als Anexsia, Demerol, Hycodon und Hycomine.
Oxycodom: In Deutschland als OxyContin oder Oxygesic erhältlich, in den USA als Endodon, Percodon, Percocet, Roxiprin und Roxicet.

Schmerzmittel als „Freizeitdrogen" oder Drogenersatz sind auch unter verschiedenen Szenenamen bekannt, darunter Cody, Rammies und Schoolboy für Kodeinpräparate, Painkillers, Dillies und Pharma-Opis für die stärkeren Stoffe.

Weshalb Schmerzmittel so süchtig machen können

Opioide, die als Droge oder Drogenersatz genommen werden, erzeugen kurzfristig zwar ein euphorisches Gefühl, machen aber auch abhängig.

Die langfristige Verwendung von Schmerzmitteln führt zu einer ausgeprägten körperlichen Abhängigkeit: Der Körper gewöhnt sich an das Vorhandensein der Substanz, und wenn man sie plötzlich nicht mehr einnimmt, setzen Entzugserscheinungen ein. Der Körper kann dem Medikament gegenüber auch eine Toleranz aufbauen, was bedeutet, dass immer höhere Dosen eingenommen werden müssen, um dieselbe Wirkung zu erzielen.

Wie alle Drogen kaschieren Schmerzmittel lediglich den Schmerz, aufgrund dessen sie genommen werden. Sie „heilen" nichts. Wer sie ständig nimmt, betäubt einfach kontinuierlich seine Empfindung des Schmerzes. Bald wird er auch feststellen, dass er dazu immer höhere Dosen benötigt und dass er den Tag nicht mehr ohne diese Medikamente durchstehen kann.

Beim Entzug können Symptome auftreten wie Rastlosigkeit, Gliederschmerzen, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Schwitzen, Frieren, Fieber und unkontrollierte Zuckungen der Beine.

Ein großes Risiko des Opioidkonsums ist das Auftreten einer so genannten Atemdepression. Hohe Dosen können bewirken, dass sich die Atmung mehr und mehr verlangsamt, bis sie schließlich aussetzt. Der Betreffende stirbt.

Mentale und physiologische Wirkungen von Schmerzmitteln

  • Verstopfung
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Benommenheit
  • Verwirrung
  • Abhängigkeit
  • Bewusstlosigkeit
  • Atemdepression
  • Erhöhtes Herzinfarktrisiko
  • Koma
  • Tod

Schmerzmittel: ein geschichtlicher Überblick

Opiate, die ursprünglich aus dem Schlafmohn gewonnen wurden, werden seit Jahrtausenden sowohl als Rauschdroge missbraucht als auch für medizinische Zwecke verwendet. Der eigentliche Wirkstoff im Opium ist Morphium oder Morphin, das nach Morpheus, dem griechischen Gott der Träume, benannt wurde. Morphium ist ein starkes Schmerzmittel mit hohem Abhängigkeitspotenzial.

Morphium wurde in den Kriegen der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und im Ersten Weltkrieg oft als Schmerzmittel eingesetzt. Viele Soldaten wurden abhängig.

1874 stellten Chemiker auf der Suche noch einer weniger Sucht erzeugenden Form des Morphiums erstmals Heroin her. Zuerst erkannte niemand das Suchtpotenzial des Heroins, so dass es sogar in Hustensäften verwendet wurde. Als das Suchtpotenzial von Heroin offenkundig wurde, war es zu spät.

Methadon, ein synthetisches Opioid, wurde erstmals im Jahr 1937 von den deutschen Wissenschaftlern Max Bockmühl und Gustav Ehrhart für die IG Farben hergestellt. Sie waren auf der Suche nach einem Schmerzmittel, das während Operationen leichter zu verwenden war und weniger süchtig machte als Morphium oder Heroin.

Heute sind nicht wenige der Überzeugung, dass Methadon sogar ein noch höheres Suchtpotenzial aufweist als Heroin.

Kodein, eine weniger starke Droge, ist ebenfalls ein Opiat, wird also aus Morphium gewonnen. Seine Herstellung erfolgt heute aber hauptsächlich synthetisch, ebenso wie die synthetische Herstellung anderer Opiate wie etwa Hydrocodon, Oxycodon und ihrer Derivate, die im Unterschied zu den „Naturprodukten" des Schlafmohns Opioide genannt werden.
Alle Opiate und Opioide lindern Schmerzen, entspannen die Muskeln und verursachen Schläfrigkeit. Sie ahmen die körpereigenen Schmerzmittel nach, sind bei Missbrauch, besonders bei intravenöser Aufnahme, aber ausnahmslos
stark Sucht erzeugend.









Alkohol


Szenenamen: Alk, Sprit, Kurzer

Alkohol lähmt das zentrale Nervensystem, setzt Hemmschwellen herab und beeinträchtigt das Urteilsvermögen. Das Trinken von großen Mengen von Alkohol kann zum Koma und auch zum Tod führen. Der Mischkonsum von Alkohol zusammen mit Medikamenten oder illegalen Drogen ist äußerst gefährlich und kann ebenfalls tödliche Folgen haben. Alkohol wirkt sich direkt auf das Gehirn aus und führt zu mangelhaftem Koordinationsvermögen, verlangsamten Reflexen, zu verzerrter visueller Wahrnehmung, Gedächtnislücken und zu Bewusstlosigkeit. Bei Jugendlichen, die sich noch im Wachstum befinden, hat Alkohol stärkere Auswirkungen auf den Geist als bei Erwachsenen.

Kurzzeitwirkungen von Alkohol:

Ein Gefühl der Wärme, gerötete Haut, beeinträchtigtes Urteilsvermögen, mangelhaftes Koordinationsvermögen, lallendes Sprechen, Gedächtnisverlust, mangelndes Verstehen. Alkohol schädigt das Nervensystem und steigert die Gewaltbereitschaft. Übermäßiges, schweres Trinken verursacht einen „Kater", Übelkeit, Schwächeanfälle und manchmal Erbrechen.

Langzeitwirkungen von Alkohol:

Man entwickelt schnell eine Toleranz gegenüber den unangenehmen Nebenwirkungen des Alkohols und kann als Folge davon immer größere Mengen trinken. Das führt zu einem immer schlechteren körperlichen Zustand, inklusive Leberschäden, und einem erhöhten Risiko für Herzleiden. Bei schwangeren Frauen besteht die Gefahr, ein Kind mit entstelltem Gesicht, mit Wachstumsstörungen oder Hirnschäden zur Welt zu bringen. Bei einer Alkoholabhängigkeit können deutliche Entzugserscheinungen auftreten, wenn man den Alkoholkonsum abrupt einstellt. Das kann Nervosität, Schlaflosigkeit, Schweißausbrüche und Appetitlosigkeit, aber auch Krämpfe und Erbrechen einschließen und manchmal zum Tod führen. Alkoholmissbrauch ist oft auch die Ursache von Gewalttätigkeit im familiären und zwischenmenschlichen Bereich.


Cannabis


Die internationale Gesellschaft hat 1961 beschlossen, Cannabis aufgrund seiner nachweislichen Gesundheitsschädlichkeit und der Gefahr der Abhängigkeit in die Liste der Betäubungsmittel aufzunehmen, die nach dem Einheitsabkommen über Suchtstoffe (1961) einer Kontrolle unterliegen. Mittlerweile sind neue Technologien entwickelt worden, die den Anbau immer stärkerer Cannabis-Sorten ermöglichen (...) Daher sollte der Missbrauch von Cannabis dem Rat zufolge keinesfalls verharmlost oder als unvermeidlich betrachtet werden." Internationaler Suchstoffkontrollrat (INCB) der Vereinten Nationen - Presseerklärung zum INCB-Jahresbericht, 23. Februar 2000.

Wenn Cannabis (Haschisch und Marihuana) heute eine der umstrittensten aller Drogen ist, dann nur aus einem Grund: Die Fakten über Cannabis - und es gibt diese Fakten - sind nur wenig oder gar nicht bekannt.

Wir wollen Jugendlichen und Erwachsenen eine Orientierungshilfe an die Hand geben und helfen, das Dickicht der gegensätzlichen Meinungen und auch der Lügen zumindest ein wenig zu lichten.

Was ist ein Joint?

Unter dem Szeneausdruck „Joint" versteht man eine Art selbst gedrehte Zigarette, die, entweder pur oder mit Tabak vermischt, irgendeine Form der Pflanzendroge Cannabis enthält.

Was ist Cannabis?

Grundsätzlich ist Cannabis einfach die wissenschaftliche Bezeichnung für Hanf (Cannabis sativa), eine Pflanze, die weltweit verbreitet ist. Die Hanf- oder Cannabispflanze sondert aber auch ein Harz ab, das berauschende Wirkstoffe enthält. Mit dem Begriff Cannabis bezeichnet man deshalb im engeren Sinne eine bewusstseinsverändernde Rauschdroge, deren Rohstofflieferant die Cannabispflanze ist.

Was ist THC?

In den Harzabsonderungen (vor allem der weiblichen Blüten) der Cannabispflanze findet sich der eigentliche psychoaktive Wirkstoff der Droge, nämlich THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol), ein ätherisches Öl. THC-armer Hanf (Nutzhanf) findet in der Industrie Verwendung, während wirkstoffreiche Cannabispflanzen als so genannter Drogenhanf der Herstellung von Haschisch und Marihuana dienen, den beiden hauptsächlichen Erscheinungsformen von Cannabis auf dem Drogenmarkt.

Ätherische Öle sind meist stark aromatisch riechende Öle, die aus Pflanzen gewonnen werden und vollständig verdunsten können.

Was ist Marihuana?

Marihuana (Cannabiskraut) sind getrocknete und grob zerkleinerte Blätter und Stengelstückchen der Cannabispflanze, die mit den wirkstoffreichen Blütenspitzen vermischt werden. Andere gängige Bezeichnungen für Marihuana sind „Gras" oder „Pot".

Was ist Haschisch?

Haschisch (Cannabisharz) ist das abgesonderte Harz der Cannabispflanze, das aus Drüsenköpfen der Blütenstände gewonnen wird. Haschisch ist im Prinzip nichts anderes als konzentrierter Cannabis. Das Harz wird getrocknet und gewöhnlich in Form von gepressten Platten und Klumpen vertrieben. Gängige Bezeichnungen sind „Hasch" oder „Shit". Haschisch ist in der Regel wirksamer als Marihuana. Haschisch und Marihuana werden pur oder mit Tabak vermischt als "Joint" oder in der Pfeife geraucht oder zusammen mit Nahrungsmitteln (z.B. Keksen) eingenommen.

Die Welt setzt sich gegen Cannabis zur Wehr

Vor kaum mehr als 100 Jahren waren Opium und Morphium noch in vielen Teilen der Welt frei verkäuflich. Der deutsche Chemieriese Bayer warf Heroin als Medikament und als Alternative zu Morphium auf den Markt, und der Hauptwirkstoff von Coca-Cola war nicht etwa Koffein, sondern das, was auch heute noch im Namen steht: Kokain.

Aber die sozialen Folgen des Konsums dieser Stoffe waren schon damals unübersehbar. Im Jahre 1912 schlossen deshalb 13 Staaten den ersten Anti-Drogen-Pakt, das so genannte Internationale Opium-Abkommen.

Unter der Führung Ägyptens und der Türkei forderten 1925 die Delegierten aller Cannabiskonsum-Länder auf einer weiteren „Opium-Konferenz" die Ächtung von Cannabis als gefährliche und sozialschädliche Droge. Der Antrag wurde einstimmig verabschiedet.

36 Jahre später, im Jahre 1961, fällten 500 Delegierte aus 74 UN-Ländern erneut ein einstimmiges Urteil. „Der Gebrauch von Cannabis ist in jeder Hinsicht gefährlich, ob in physischer, psychischer oder sozialer." Vor diesem Hintergrund wurde Cannabis im „Einheitsabkommen über Suchtstoffe" (Single Convention an Narcotic Drugs) in allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verboten.

In den Folgejahren wuchs die Anzahl der Unterzeichnerstaaten auf heute über 180 an, darunter auch alle EU-Staaten. Einige wenige Länder kapitulieren vor der Droge oder stellen den Besitz geringer Mengen straffrei. Aber die internationale Sichtweise ist dennoch eindeutig. Die Gründe dafür sind es ebenfalls.

Cannabis: Folgen und Risiken

Die vielleicht unappetitlichste und folgenschwerste Eigenschaft von Cannabis ist die, dass sein Hauptwirkstoff THC und über 80 weitere so genannte Cannabinoide nicht wasserlöslich sind, sondern nur fettlöslich. Diese Stoffe, die nur in der Cannabispflanze vorkommen, lösen sich weder in Wasser noch in Blut noch in Urin auf. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass sie sich im Körper ablagern, und zwar vorwiegend in den fetthaltigen Organen wie im Gehirn und in den Geschlechtsdrüsen (Hoden, Eierstöcke), des Weiteren in der Milz, in der Lunge und in der Leber.

Cannabinoide verbleiben in den fetthaltigen Teilen jeder Zelle des Körpers.

Der Abbau erfolgt so langsam, dass selbst ein Gelegenheitskonsument die Droge eigentlich immer im Körper hat. Der Konsum eines Joints kann noch nach Wochen im Körper nachgewiesen werden, bei Dauerkonsumenten noch Monate, nachdem man mit dem Rauchen von Haschisch oder Marihuana aufgehört hat. Bei auch nur wöchentlichem Konsum beginnt der Körper zudem, alle diese Gifte in seinen Organen und im Fettgewebe regelrecht anzuhäufen und dauerhaft zu speichern. Über die langfristigen Auswirkungen dieses Umstands kann man bisher nur spekulieren.

Von allen untersuchten Drogen haben keine so starke und lang anhaltende Wirkungen auf die Hormone wie THC."

Cannabis und das Gehirn

Cannabis wirkt massiv auf das Gehirn und löst dort zahlreiche nicht erforschte chemische Vorgänge aus. Bei umfangreichen klinischen Testreihen mit Marihuana und Rhesusaffen wurden Hirnzellschäden in allen Teilen des Gehirns festgestellt, teilweise von dramatischen Ausmaßen.

Einige dieser Schäden bewirken, dass der Informationsfluss im Gehirn wesentlich verlangsamt wird. Es ist keine Frage, dass Tierversuche nicht uneingeschränkt auf Menschen übertragen werden können. Es ist aber auch keine Frage, dass es kein menschliches Gesundheitsproblem gibt, das nicht zuerst im Reagenzglas und dann bei Tieren erforscht wurde. Die dort gewonnenen Erkenntnisse sind fester Bestandteil der heutigen Medizin.

Cannabis und Erbschäden

Cannabis gehört zu den wenigen Drogen, die bereits bei üblicher Dosierung abnorme Zellteilungen und schwerste Erbgutschädigungen bewirken können.

Ich kann es folgendermaßen zusammenfassen: In den 20 Jahren, in denen ich menschliche Zellen untersucht habe, habe ich niemals irgendeine andere Droge erlebt, einschließlich Heroin, die ähnlich schlimme DNS-Schäden hervorgerufen hat wie Marihuana." - Akiro Morishima, amerikanischer Zellforscher und Spezialist für die Auswirkungen von Drogen auf Zellstrukturen.

Körperliche Folgen und Risiken des Cannabiskonsums

  • Unterdrückung des Immunsystems.
  • Anhäufung von THC In Gehirn, Hoden, Eierstöcken, Leber etc.
  • Drastische Erhöhung der Herzschlagfrequenz, Herzinfarktrisiko.
  • Ernsthafte Schädigung des gesamten Atemsystems.
  • Verdacht auf (bleibende) Hirnschäden.
  • Abnorme Spermien und Eizellen, gestörter Menstruationszyklus.
  • Schmerzen im Brustkorb, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen.
  • Schädigungen des Erbguts.
  • Zerstörung des körpereigenen Vitaminhaushalts.
  • Erhöhtes Lungenkrebsrisiko.
  • Wachstumsstörungen bei Jugendlichen.

Cannabis: Psychische Folgen und Risiken

THC beeinflusst eine Reihe von mentalen Funktionen und gefährdet nicht nur Cannabiskonsumenten selbst.

Ein Beispiel: Die US-Marine führte Untersuchungen mit Testpersonen an Flugsimulatoren durch. Die Berufspiloten machten bereits nach dem Rauchen eines einzigen Haschisch-Joints schwerwiegende Flugfehler. Keiner von ihnen war in der Lage, das virtuelle Flugzeug gerade auf der Landebahn aufzusetzen. Einer von ihnen landete fünf Meter neben der Piste. Ungeachtet dessen meinte jeder der Piloten, „top" in Form zu sein. Die mentale Beeinträchtigungen waren auch 24 Stunden später noch eindeutig messbar.

Cannabis verengt die Wahrnehmung der realen Welt erheblich, auch wenn es nur bei hohen Dosen zu echten Halluzinationen kommt. Komplexe Geschehen können nicht mehr bewältigt werden. Was der Konsument subjektiv als Bewusstseinserweiterung empfindet, ist in Wirklichkeit eine Bewusstseinsminderung. Selbst wenn man will, gelingt es nicht mehr, die Welt so wahrzunehmen, wie sie ist. Das Zeitgefühl geht verloren, zeitliche und vom Sinn her bestimmte Abläufe können nicht mehr genau eingehalten werden. Es gibt zahllose Beispiele folgenschwerer Unfalle, einschließlich Autounfalle, die auf die akute Wirkung von Cannabiskonsum zurückgeführt werden können.

Cannabis gehört zu den Drogen, die jederzeit auch Psychosen oder psychoseähnliche Zustände auslösen oder verschlimmern können. *

Wie chronische Cannabis-Raucher bestätigen, zählen zu den psychischen Folgen eines fortgesetzten Konsums in erster Linie Konzentrationsstörungen, verminderte Aufnahmefähigkeit, Gedächtnislücken und generell Lernschwierigkeiten (Schule, Studium).

Unter Cannabis-Einfluss kann sich zudem eine Art Antriebslosigkeit herausbilden und - bei chronischem Konsum - verfestigen.

Prägende Elemente sind Interesselosigkeit, Gefühlsarmut und Verlust der Tatkraft (Amotivationssyndrom), mit oft ernsthaften Auswirkungen auf Beruf, Familie und das sonstige soziale Umfeld.

Die ursächliche Verantwortlichkeit von Cannabis für die sprichwörtliche Lethargie und Passivität von „Kiffern" mag wissenschaftlich strittig sein. Beobachtbar ist das Phänomen dennoch - auch für Laien.

* Z.B. Studie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZSG) in Mannheim, veröffentlicht im Juli 2002.

Die meisten großen (Langzeit-)Studien über Cannabis wurden in den Vereinigten Staaten in den 60er- und 70er-Jahren mit Marihuana durchgeführt, das einen THC-Gehalt von 1 % bis 2,5 % aufwies. Schon damals konnten die Ergebnisse dieser Studien nur sehr begrenzt auf das Wesentlich stärkere Haschisch übertragen werden.

Heute werden diese Studien auch dem Gefahrenpotenzial von Marihuana nicht mehr gerecht. Das Straßen-Marihuana der 60er-Jahre hatte in der Regel einen THC-Gehalt von 0,5 % und noch 1970 nur unwesentlich mehr (bis 1 %).

Im Jahr 2000 enthielten bereits über 40 % der vom Bundeskriminalamt analysierten Marihuana-Proben mehr als 7 % THC, jede vierte Probe mehr als 10 %. Neue Pflanzenzüchtungen mit 15 % bis 20 % THC-Gehalt und höher sind keine Seltenheit mehr (BKA-Proben 2000: 8 %). Eine grundsätzliche Unterscheidung in „schwaches" Marihuana und „starkes" Haschisch ist nicht mehr möglich, auch wenn - marktbedingt - Haschisch im Mittel nach wie vor stärker ist als Marihuana.

Cannabis und noch weitere psychische Folgen

1. Rauschdrogen wie Cannabis zerstören die Fähigkeit, Problemen ins Auge zu sehen und sie zu lösen. Dies ist auch der Grund, warum bestimmte unerwünschte Empfindungen, die man mit Hilfe von Drogen zu vergessen oder zu beheben versucht, nach Abklingen der Wirkung der Droge immer ein kleines bisschen mehr da zu sein scheinen, zumindest für den Drogenkonsumenten. Der „Schmerz" ist nicht etwa kleiner, sondern größer - was dazu beiträgt, weiterhin Drogen zu nehmen.

2. Alle Rauschdrogen erzeugen ein künstliches Hochgefühl, das nach und nach die Fähigkeit zerstört, auch ohne Drogen ein „High" oder Freude zu erleben. Cannabis ist hier keine Ausnahme.

3. Auf Dauer vernichtet Cannabis jede klare Ordnung im Verstand. Wahrnehmungen werden verschwommen aufgezeichnet oder zeitlich falsch zugeordnet. An manches kann man sich überhaupt nicht mehr erinnern. Ein amerikanischer Drogenexperte schreibt treffend: „Das ist das Fatale an Drogen. Man versucht eine schmerzhafte Situation zu lindern, stattdessen vernebelt man das einzige Werkzeug, das man hat, um das Problem wirklich zu lösen."

4. Drogen wie Cannabis zerstören Kreativität, Fähigkeit, Bewusstsein - und Zielsetzungen. Und damit den Motor des Lebens.

Psychische Folgen und Risiken des Cannabiskonsums

  • Konzentrationsschwierigkeiten.
  • Persönlichkeitsveränderungen, Veränderung der Gemütslage.
  • Rückzug in sich selbst - mit entsprechenden Problemen bei der Lebensbewältigung.
  • Lernschwierigkeiten, vermindertes Aufnahme- und Erinnerungsvermögen.
  • Psychosen, psychoseähnliche Zustände.
  • Vermindertes Bewusstsein.
  • Motivationsmangel, Ziellosigkeit, Interesselosigkeit.
  • Zerstörung der natürlichen Lebensfreude.

Ist Cannabis eine „Einstiegsdroge"?

Wenn man mit „Einstiegsdroge" meint, dass ein Cannabis-Raucher zwangsläufig bei Kokain oder Heroin landet, dann ist die Antwort ein klares Nein.

Wenn man mit „Einstiegsdroge" meint, dass der Weg zu Drogen wie Kokain und Heroin praktisch immer über Marihuana und Haschisch führt, dann ist die Antwort ein klares Ja.

Wer die Tür zu Cannabis geschlossen lässt, der wird in aller Regel nie bei schweren Suchtdrogen ankommen. Den Sprung von der Zigarette oder Alkohol zu Kokain oder Heroin gibt es nur in den seltenen Fällen (weniger als 1 % nach einer landesweiten amerikanischen Untersuchungen der NIDA* aus dem Jahre 1982). Cannabis hat zwar ein geringes körperliches Abhängigkeitspotenzial, das psychische Abhängigkeitspotenzial ist jedoch hoch und wird regelmäßig unterschätzt. Bereits 1995 suchten allein in den USA 165 000 Konsumenten Hilfe bei Beratungsstellen, um von Marihuana loszukommen.

2003 betrafen in Deutschland 51 % aller Therapieanfragen von Drogenkonsumenten Cannabis.

Generell teilen sich Cannabis-Raucher früher oder später in zwei Gruppen: Aussteiger und Umsteiger. Die meisten Konsumenten hören mit dem Rauchen der Droge auf - weil sie die Wirkungen und Nebenwirkungen auf Dauer nicht mehr wünschenswert oder erträglich finden. Der Rest der chronischen Cannabis-Raucher geht früher oder später auch zu stärkeren Suchtdrogen über, mit nur wenigen Ausnahmen. Den erwähnten amerikanischen Untersuchungen zufolge wechselten von den in der Studie erfassten Personen, die 1000-mal und öfter Marihuana geraucht hatten, 73% zu Kokain und 23% zu Heroin.

Mit Drogen tot oder ohne Drogen lebendig - eine andere Wahl gibt es nicht. Drogen rauben dem Leben all jene Gefühle und Freuden, die das Leben überhaupt erst lebenswert machen." - L.R.H.

Meinen ersten Joint bekam ich auf dem Schulhof. Jetzt bin ich heroinabhängig und habe gerade meine achten Entzug hinter mir" - Christian

Keine „Haschisch-Toten"

Wenn es keine „Haschisch-Toten" gibt, wie einige Cannabis-Fürsprecher behaupten, dann gibt es auch keine Tabak-Toten. Selbst Kettenraucher sterben nicht an einer Überdosis Nikotin - dafür aber an den langfristigen Folgen des Konsums.

Niemand weiß, wie viele Cannabis-Opfer sich bereits heute weltweit in den Statistiken über Lungenkrebstote, Herztote, Verkehrstote und den Selbstmordstatistiken verbergen.

Ein Joint hat viele Gifte

Cannabis enthält über 400 chemisch oft sehr komplexe Bestandteile, von denen einige noch nicht einmal erforscht sind. Diese Verbindungen verwandeln sich beim Rauchen in 2000 weitere, die bei ihrem Abbau im Körper wiederum hunderte neue chemische Substanzen erzeugen.

THC ist eine körperfremde Substanz.

Cannabinoide sowie ihre Abbauprodukte können für immer im Körper verbleiben.

Cannabis wird von vornherein nur zur Erzeugung eines Rausches eingenommen - als ausschließlich gewünschte Wirkung - und verursacht hierbei eine breite Palette von Störungen und Krankheiten.


Channabis und Schlusswort

Niemand bestreitet, dass manche Menschen - bei weitem nicht alle - angenehme Gefühle durch das Rauchen von Haschisch oder Marihuana erfahren. Und niemand müsste gegen diese oder andere Drogen sein, wenn sie nur das täten, was sie vorgaukeln zu tun.

Aber der Preis für Cannabis ist nicht der Preis, den man dem Dealer zahlt. Der wirkliche Preis ist immer ein Teil des eigenen Lebens.

Auf die Frage, was er für die gefährlichste Droge halte, antwortete der amerikanische Drogenexperte und Ex-Junkie John Duff: „Marihuana." Warum? Weil Marihuana nicht im Gewand des Totschlägers daherkommt, mit dem Dolch in der Hand, wie Heroin, sondern als Freund und Seelentröster, als „harmloser" Spielgefährte, der alle um den Finger wickelt, während er systematisch die Zerstörung ganzer Generationen betreibt.


Lösungen für das Drogenproblem


Der erste Schritt besteht darin, zu verstehen, warum jemand von Drogen abhängig wird.

Wenn man niedergeschlagen ist oder Schmerzen hat und keine Behandlungsmethode körperliche Erleichterung verschafft, wird man irgendwann ganz von selbst herausfinden, dass Medikamente und Drogen die Symptome beseitigen. In fast allen Fallen von psychosomatischem Schmerz oder Unbehagen hat sich der Betreffende um Abhilfe bemüht. Wenn er dann letztendlich feststellt, dass ihm nur Medikamente und Drogen Erleichterung verschaffen, wird er sich ihnen ausliefern und mehr und mehr auf sie angewiesen sein, oftmals bis zum Punkt der Abhängigkeit.

Die beste Lösung ist natürlich, gar nicht erst mit Drogen anzufangen. Wie schwierig es manchmal auch scheinen mag, den eigenen Problemen ins Auge zu sehen: die Konsequenzen des Drogenkonsums sind stets gravierender als die Probleme, denen man mit Hilfe der Drogen aus dem Weg gehen wollte.

Sag Nein zu Drogen, Sag ja zum Leben.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Kinder und Jugendliche keine Drogen nehmen, wenn sie deren destruktive Auswirkungen verstehen, wenn sie nachahmenswerte Vorbilder haben und wenn sie von ihren gleichaltrigen Freunden und Bekannten in ihrer Sicht gegenüber Drogen bestärkt werden. Sie kommen ganz von selbst zu der Entscheidung: „ich will keine Drogen nehmen!"

Rehabilitation

Es gibt nicht viele Methoden, um seine Körper von Giften zu befreien.

Keine Gifte mehr nehmen und dann warten und hoffen, dass sie irgendwann verschwinden.

Eine öffentliche Institution aufsuchen, Ärzte, Psychologen, Psychiater und unter Umständen mit Methadon oder Ähnlichem behandeln lassen, was wiederum nur Gifte sind. Es kann sogar sein, das Sie eingesperrt sein werden, Elektroschocks oder Lobotomie bekommen. Es kann nur noch schlimmer werden und das wird es auch. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

Oder Sie entscheiden sich gleich richtig für das Reinigungs-Programm.


Das Reinigungsprogramm

Das Reinigungsprogramm ist für jeden, der von Giften, die sich im Laufe seines Lebens in seinem Körper angesammelt haben, frei sein möchte. Es ist eine Methode, die nicht an hochgradig Vergiftete oder schwer Süchtige gerichtet ist. Sie befasst sich nicht damit, den Körper von Krankheiten zu befreien. Keinerlei medizinische Empfehlungen oder Ansprüche sind damit verbunden. Der einzige Anspruch besteht in einer zukünftigen geistigen Verbesserung

Das Abbauen von Giften erfolgt gemäß des Reinigungsprozesses. Ausschwitzen der Giften. Die Gewohnheiten, das Denken und Tun müssen durch andere Gewohnheiten sowie anderes Denken und Tun ersetzt werden.

Das Reinigungsprogramm ist eine genaue Methode, durch welche die schädlichen Rückstände von Drogen und anderen schädlichen Substanzen beseitigt werden. Es handelt sich dabei um das einzige existierende Programm, mit dem dies erreicht wird.

Das Reinigungsprogramm beseitigt die destruktiven Auswirkungen von Drogen- und Schadstoffrückständen, so dass sie Ihr klares Denkvermögen und Ihren Enthusiasmus für das Leben nicht länger blockieren. Diese Entdeckung, die einen enormen Durchbruch darstellt, hat Hunderttausenden dabei geholfen, ein glücklicheres und bewussteres Leben zu führen.
Ausschwitzen

Es ist für Drogenabhängige, die sich befreien wollen. Es basiert auf einer Erfolgsrate von über 70 Prozent - weit mehr als bei vergleichbaren Methode. Leider gibt es noch nicht so viele davon auf diesem Planet.

Vorgehensweise


1. Körper richtig Aufwärmen mit Sport.

2. Gleich nach dem Sport in die Sauna - Gifte Ausschwitzen.

3. Basische Ernährung, viel Wasswe und viel Sonne.

Die basische Ernährung versorgt den Menschen mit leicht aufnehmbaren basischen Mineralstoffen sowie mit allen Nähr- und Vitalstoffen, die der Körper benötigt, um in sein gesundes Gleichgewicht zu finden. Gleichzeitig verschont die basische Ernährung den Menschen mit all jenen sauren Stoffwechselrückständen, die bei der üblichen Ernährungsweise im Körper entstehen. Auf diese Weise wird der Säure-Basen-Haushalt harmonisiert, so dass in allen Körperbereichen wieder der richtige und gesunde pH-Wert entstehen kann. Das Ergebnis ist ein aktiver und gesunder Mensch voller Tatkraft und Lebensfreude.

Wie schwierig es manchmal auch scheinen mag, den eigenen Problemen ins Auge zu sehen: Die Konsequenzen des Drogenkonsums sind stets gravierender als die Probleme, denen man mit Hilfe der Drogen aus dem Weg gehen wollte. Langfristiger Drogenkonsum raubt einem alle Gefühle und Freuden, die das Leben überhaupt erst lebenswert machen.


Psychiatrie, Psychologie und Pharmazie


Im Namen der Rettung

Von den Unterhaltungssendungen bis zu den Nachrichten steht das Fernsehen gefesselt, ehrfürchtig und geblendet vor den Geheimnissen praktisch aller Dinge, die nach Psychiatrie und Psychologie riechen. In Talkshows, Morgennachrichten und Magazinen überschütten uns diese „Experten" mit Statistiken und Statements, die sie als wissenschaftliche "Tatsachen" präsentieren, die aber sehr wahrscheinlich nur wissenschaftliche Fiktion sind.

Das Fernsehen steht gefesselt, ehrfürchtig und geblendet vor den Geheimnissen praktisch aller Dinge, die nach Psychiatrie, Psychologie und Pharmazie riechen.

Manipulation

Sicher werden Sie mir zustimmen können, wenn ich sage, dass es noch nie eine Publikation gab, die in einem ausreichendem Ausmaß klar macht, was Psychiatrie, Psychologie und Pharmazie bedeutet.

Es wird berechnet, in allen Bereichen des Lebens einen gewinnenden Einfluss auf den Menschen zu erzielen, ihn zu manipulieren und das ohne Rücksicht, im Interesse derer, die das tun.

Die Pharmazie erfindet ständig neue Wunderdrogen, die angeblich menschliche Probleme lösen sollen.

Die Manipulation der Kreativität

Die Künstler sind eine Zielscheibe für Psychiatrie, Psychologie und Pharmazie, weil sie einen großen Einfluss auf die Öffentlichkeit haben. In Woodstock z.b. kam es zu einer Verbreitung von LSD, damals als Leistungssteigerung und Glücklichsein propagiert. Viele Künstler gingen unter dem Einfluss von Psychiatrie, Psychologie und Pharmazie zu Grunde. Die ständig länger werdende Liste psychiatrisch verursachter Todesfälle in Hollywood sprechen für sich.

Marilyn Monroe, 1926-1962.

Umgebracht durch psychiatrische Drogen. Die Taktik (von Marilyn Monroes Psychiater) war katastrophal. Anstatt seine Patientin zur Unabhängigkeit zu führen, tat er genau das Gegenteil ... er war sicher, er könnte sie zu jeder beliebigen Handlungsweise bewegen. Vor ihrer psychiatrischen Behandlung hatte Marilyn in sieben Jahren 23 Filme gedreht. In den sieben Jahren nach der psychiatrischen „Pflege und Betreuung" schaffte sie nur sechs weitere Filme. Dr. Ralph Greenson war an dem Tag, als Marilyn Monroe an einer Überdosis psychiatrischer Drogen starb, sechs Stunden mit ihr zusammen gewesen.

Judy Garland, 1922-1969.

Am Ende des Regenbogens von Drogen zerstört. Ihre Stimme, künstlerische Realität, eroberte die Gefühle in einem Ausmaß, das nicht mit Worten zu beschreiben ist, und führte jeden Zuhörer in eine Welt, die er nie zuvor gesehen hatte. Judys Gesangstalent zeigte sich mit sechs Jahren. Als sie siebzehn war und im „Wizard of Oz" auftrat, verschrieb man ihr psychotrope Drogen zur Gewichtskontrolle. In ihrem Körper war eine chemische Atombombe explodiert. Sie unterzog sich einer kostspieligen Therapie, um genau die Probleme zu lösen, die von den Drogen verursacht worden waren ... Ihr Körper wurde von den psychiatrischen Drogen allmählich zerstört.

Del Shannon, 1934-1990.

Der legendäre amerikanische Rock-Star starb eines gewaltsamen Todes, nachdem er 15 Tage Prozac genommen hatte.

Peter Green.

Psychiatrische Drogen ruinierten seine Karriere. Der Songschreiber und Gitarrist von Fleetwood Mac, von vielen als einer der größten weißen Blues-Gitarristen aller Zeiten betrachtet, ist ein Opfer der 60er Jahre und von LSD. Um die Auswirkungen von LSD zu „heilen", verabreichte man ihm noch stärkere psychiatrische Drogen und Elektroschocks. „Sie gaben mir Tranquilizer ... Es war ein Kampf, wach zu bleiben. Du weißt nicht, was du tust. Du fühlst dich nicht am Leben", sagte Peter Green 1996.

Angriff auf den Jazz.

Durch Psychiatrie verursachter Rassismus. Der „Vater" der amerikanischen Psychiatrie, Benjamin Rush, vertrat die Auffassung, die Farbe der Afroamerikaner sei eine Folge von „Negritude", einer mit Lepra verwandten Krankheit; eine Heilung sei erst vollzogen, wenn die Haut weiß wird. Rassistische psychiatrische Abhandlungen waren verantwortlich für den Rassismus, der in der Jazzszene zu spüren war.

Als Reaktion auf den Rassismus in der Musikbranche griffen die Jazz-Größen Billie Holiday und Charlie „Bird" Parker zu Heroin. Als Billie Holiday in einem Sanatorium Zuflucht suchte, um sich von ihrer Sucht zu befreien, wurde sie von Mitarbeitern, die der Polizei über ihren Drogenkonsum berichteten, verraten. Nach einem Jahr „Behandlung" war sie wieder auf Drogen. Charlie Parker kam zum Maßregelvollzug in eine psychiatrische Klinik in Camarillo, wo er nur mit knapper Not einer Elektroschockbehandlung entging.

Bud Powel, 1924-1966. Ein innovatives Genie im Bereich der Musik.

Von Jackie Maclean, Jazz-Musiker 1966: „Ich denke, Bud hat schwere Behandlungen bekommen. Aufgrund der Behandlungen konnte er sich an vieles aus der Zeit vor seiner Einweisung ins Krankenhaus nicht mehr erinnern. Ich habe ihm gegenüber Namen erwähnt, und er musste mich unterbrechen, überlegen und fragen: „Wer?".

Chick Corea

Chick Corea, der legendäre Jazz-Komponist und -Pianist wurde 31-mal für den Grammy nominiert und ist achtfacher Grammy-Gewinner. Er hat mehrere Kompositionen von Bud Powell in einem Album mit dem Titel „Remembering Bud Powell" („Erinnerung an Bud Powell") eingespielt: „Sehr oft fordert ein künstlerischer Erfolg einen hohen Preis - einen Preis, der mit Kunst nicht das Geringste zu tun hat, sehr viel aber mit gezielter Manipulation und Zerstörung von Künstlern aller Kunstformen. Bud Powell, ein innovatives Genie im Bereich der Musik, ist jemand, der diesen Preis auf tragische Weise bezahlt hat. Ich brauche in diesem Rahmen nicht von seinem wunderbaren künstlerischen Talent zu berichten, das ich schon an anderer Stelle gewürdigt habe, sondern es geht hier um die unnötigen und brutalen psychiatrischen Behandlungen, die seine kreativsten Jahre immer mehr bedroht und letztlich seiner Kreativität ein Ende bereitet haben."

Ernest Hemingway

Ernest Hemingway berichtete, dass die Elektroschocks seinen Geist zerstört und sein Gedächtnis ausgelöscht hatten und ihm somit das Schreiben und Leben unmöglich machten.

Raven Kane Campbell

Die Sängerin Raven Kane Campbell musste mit ansehen, wie die musikalische Karriere ihres Vaters durch Elektroschocks zerstört wurde. Sie sagte 1997: „Es hat mir das Herz gebrochen, ihn zu sehen, wie er versuchte, Piano oder Orgel zu spielen. Es gab immer Lücken in der Musik, wenn er sich an einzelne Phrasen offenbar nicht erinnern konnte."

Frances Farmer, 1914-1970.

Vergewaltigt, geschockt und misshandelt.
Von William Arnold 1978: Frances Farmer war nicht mehr in der Lage, sich zu konzentrieren oder sich an den Text zu erinnern. Sie bemerkte, dass die Psychiater „systematisch das einzige zerstörten, woran sie im Leben einen Halt gehabt hatte - ihren Glauben an die eigene künstlerische Kreativität."

Janet Frame

Janet Frame, die neuseeländische Romanautorin, wurde buchstäblich vor einer vernichtenden Gehirnoperation bewahrt, indem sie einen Literaturpreis gewann. Andere Patienten entkamen der brutalen Prozedur nicht. In den USA propagierte der Psychiater Walter Freeman Lobotomie und war damit Auslöser für 100.000 Operationen auf der ganzen Welt.

Von Dr. Robert Cawley 1994: „Man sollte nicht meinen, dass es möglich ist, einem Patienten 200 (...) Elektroschocks zu verabreichen, ohne eine Schädigung des Gehirns zu verursachen."


Elektroschock
Grausamkeit
im Namen der Therapie




Lobotomie

Barry Hart.

Da er aufgrund der Elektroschockbehandlung, der er niemals zugestimmt hatte, nicht mehr fähig war, sich Texte zu merken, konnte er niemals auf die Bühne zurück. Sein Psychiater Dr. John Herron wurde wegen Freiheitsberaubung, tätlichen Angriffs und Fahrlässigkeit verurteilt.

Sharon Hamilton, Tänzerin

Sex, Drogen und Schocks.
Von Richter J.P. Slattery, aus dem Bericht der Königlichen Untersuchungskommission für die Tiefschlaftherapie 1990: „Es war verwerflich, wie Dr. Bailey Miss Hamilton gezielt von sich abhängig machte" und „beklagenswert, wie er sie manipulierte." Er hatte „eine sexuelle Beziehung mit ihr begonnen, die er benutzte, um sie zu beherrschen und sie zumindest indirekt zu beeinflussen, ihm Geld zu geben."

Brian Wilson, Musiker von den Beach Boys.

Der Psychologe Eugene Landy behandelte Brian wegen Drogenmissbrauchs, indem er „totale therapeutische Macht über seine Umgebung, einschließlich seiner finanzielle Angelegenheiten" ausübte.

Die Manipulation der Kreativität, Schlusswort

Das sind nur einige Beispiele. Die tatsächliche Liste ist sehr lang

Künstler sind materialistischen und autoritären Pseudowissenschaften wie der Psychiatrie und der Psychologie übergeordnet. Der Künstler übt einen machtvollen und sehr nützlichen Einfluss auf die Gesellschaft aus.

Man könnte denken, die Menschen nähmen Drogen aus Lust und Laune, aus Spaß, aber das ist nicht so. Es sind keine Drogen, die man auf der Straße bekommt, Alkohol, Haschisch oder Ähnliches. Diese Drogen sind rezeptpflichtig. Das sind Menschen, die in psychische Not geraten sind, deren Existenz und Arbeit in Gefahr sind und die beim Arzt Hilfe suchen. Diese Menschen werden dann an einen Psychotherapeuten überwiesen

Die Chelmsford-Klinik in Sydney

Es gibt viele psychiatrische Kliniken, hinter deren Türen sich Grausamkeiten verbergen. Ein typischer, in neuester Zeit aufgedeckter Fall ist die Chelmsford-Klinik in Sydney. Hinter ihrem unscheinbaren Äußeren verbarg sich die traurige Wahrheit, dass dort Tausende von Menschen zwei bis drei Wochen lang in einem künstlichen Koma gehalten wurden, während dessen man sie mit Elektroschocks behandelte. Dutzende starben. Unter den Opfern von Chelmsford waren viele Schauspieler, Musiker und Fernsehstars.

Die Psychiatrie zerstört die Zukunft.

Erziehung sollte darauf abzielen, den freien Willen zu zerstören, damit Schüler, die so erzogen sind, danach unfähig sind, (...) anders zu denken oder zu handeln, als ihre Schulmeister es gewollt hätten." Bertrand Russell zitiert die Auffassung von Johann Gottlieb Fichte, der um 1810 die philosophische Fakultät (einschließlich Psychologie) an der Universität Berlin leitete.

Der größte Wert der Künste liegt wohl letztlich darin, dass sie Kindern die Möglichkeit bieten, sich andere Welten vorzustellen und zu wissen, dass sie die Wirklichkeit mit ihrem eigenen kreativen Willen transformieren können. Für diejenigen Kinder, deren Horizont nicht weiter reicht als bis in die Sackgassen der Innenstädte, kann dieser Sprung der Phantasie entscheidend sein. Von Horn und Seider „Die Suche nach einer Renaissance", US News and World Report, 1992.

Während die Subventionen für die psychiatrische Etikettierung und Drogenbetäubung von Kindern - wobei normales kindliches Verhalten zur „Geistesstörung" umdefiniert wurde - in Millionenhöhe schossen, wurden die Gelder für Kunst- und Musikerziehung extrem gekürzt und diese Fächer daher in vielen Schulen aus dem Lehrplan gestrichen.

Trotz all der psychologischen Tests an Schulen in den letzten 30 Jahren sind die Ergebnisse schulischer Eignungsprüfungen rapide abgesunken. 1996 berichtete eine US-Schulkommission jedoch über den förderlichen Einfluss von Kunst- und Musikerziehung auf die Prüfungswerte. Schüler, die vier Jahre in Kunst und Musik unterrichtet worden waren, lagen im verbalen Teil der Eignungsprüfungen um 32 und im mathematischen Teil um 23 Punkte höher als der landesweite Durchschnitt. Laut eines Artikels in der Los Angeles Times vom Februar 1997 „stiegen die Testwerte proportional zur Teilnahme an musischen Fächern."

Obwohl Kunst und Musik sich als Hauptfaktoren für schulischen Erfolg erwiesen haben, wurde der Etat dafür radikal zusammengestrichen. Nur in neun US-Bundesstaaten ist Kunst an den High Schools Pflichtfach. In New York haben zwei Drittel der 600 Grundschulen keine Kunst- oder Musiklehrer. Weniger als ein Prozent der Schüler im Kreis Los Angeles erhalten eine umfassende Kunsterziehung, und 30 Prozent weniger Mittel- und Oberstufenschüler als in den 50er Jahren haben Musikunterricht. Aus einem Bericht des Schulgesamtbezirks von Los Angeles geht hervor, dass 420 Grundschulen sich 75 Musiklehrer teilen müssen und nur eine Schule einen Vollzeit-Kunsterzieher hat.

1990-95
Zunahme der Verordnungen
von Ritalin in USA





1960-95
Selbstmorde
von 15-19 jährigen Teenagern in USA

Schulen sind längst ein Angriff der Psychiatrie, Psychologie und Pharmazie. In vielen Orten sind Kinder praktisch gezwungen, Drogen zu nehmen. Hyperaktivität und mangelndes Konzentrationsvermögen sind eine von vielen Diagnosen.

Kinderpsychologie und -psychiatrie sind nicht reformierbar. Sie müssen abgeschafft werden.

Kinderneurologie - Hyperaktivität - Symptome:

- Fummelt oft mit den Händen herum, zappelt mit den Füßen oder windet sich auf seinem Stuhl.
- Verlässt oft seinen Sitzplatz im Klassenzimmer oder in anderen Situationen, bei denen erwartet wird, dass er/sie sitzen bleibt.
- Hat oft Schwierigkeiten, leise zu spielen oder sich leise an Freizeitaktivitäten zu beteiligen.
- Ist oft "auf dem Sprung" und redet oft übermäßig viel.

Und das ist die Diagnose. Mir scheint das sehr normal zu sein, aber es passt nicht in diese autoritäre, lahmarschige Gesellschaft. Deshalb wird es als krank abgestuft und mit Amphetaminen und der ähnlichen Droge Ritalin bekämpft. Man will die Kinder kontrollieren.

Ritalin ist ein registrierungspflichtiges Medikament und befindet sich damit in derselben Kategorie wie Opium, Kokain und Morphium. Ritalin ist suchterzeugend, und ein Entzug kann zum Selbstmord führen.

Überall dort, wo es um menschliches Leid und Missgeschicke geht, greifen Psychiatrie, Psychologie und Pharmazie als angebliche Wunderhilfen ein. Doch ihre Hilfe ist keine Hilfe. Das Gegenteil ist der Fall. Die Zustände verschlimmern sich. Und bevor es entdeckt wird, ändern Psychiatrie, Psychologie und Pharmazie ihre Methoden und Mittel. Jetzt heißt es nicht mehr LSD, sondern so und so, mit angeblich besserer Wirkung.

Man müsste nur Psychiatrie, Psychologie oder Pharmazie studieren, um die Tatsachen zu erkennen.

Konsum psychiatrischer Drogen in den 60er und 70er Jahren: U.S.A. - 48 Prozent der Erwachsenen Drogen genommen. England, Wales - von 13 auf 20 Prozent gestiegen. Finnland - um 53 Prozent gestiegen. Und es steigt gewaltig, rasant auf der ganzen Welt. Wie vergiftet sind die Menschen heute? Wie vermindert ist ihre Leistung, ihre Fähigkeiten, körperlich oder auch geistig? Da der Mensch nicht den tatsächlichen Vergleich hat, kann er diese Niedrigkeit nicht erkennen. Das ist ein Problem, weil er glaubt, dass alles nicht so schlimm ist.

Tod statt Hilfe

Jeder, dem seine Zukunft am Herzen liegt, sollte das CCHR-Heft „Tod statt Hilfe" lesen und die 90-minütige DVD von CCHR anschauen. Die in den richtigen Händen, Händen von Ärzten, Richtern, Rechtsanwälten, bei Krankenkassen oder entscheidenden Politikern, aber auch von jedem einzelnen Bürger, bewegen uns zur Vernunft und weg von Unvernunft und Folter und dem systematischen Unter-Drogen-Setzen eines Volkes.

Wenn Ihnen die Zukunft Ihrer Kinder, Ihrer Familie und Ihrer Umgebung am Herzen liegt, MÜSSEN Sie sich die Zeit nehmen, sich besser zu informieren. Wenn Sie wissen möchten, was Sie tun können, um die Zustände in Ihrer Umgebung zu verbessern, oder wenn Sie einfach besser vorbereitet sein möchten, sollten Sie die CCHR-Hefte lesen und DVD von CCHR anschauen.

Tod statt Hilfe
Heft und DVD

Dieser faktische Bericht über den Niedergang Ihrer Umwelt und der Gesellschaft, in der Sie leben, lüftet den Schleier falscher Informationen, mit denen man Sie in die Irre führt. Er wird Ihnen viele drängende Fragen beantworten und viele Ihrer Zweifel und Sorgen beseitigen. Sie erfahren, was jeder einzelne von uns tun muss, wenn unsere Kinder im 21. Jahrhundert überleben sollen.

Erlangen Sie dieses Heft , lesen Sie es und zeigen Sie es anderen.

Ein Beispiel:

Ich selbst habe einen Freund, der Ende letzten Jahres in der Psychiatrie gelandet ist.

Bislang kannte ich nur Berichte von Leuten, die ich nicht weiter kannte.

Nachdem er sich jedoch glücklicherweise aus dem Würgegriff herauswinden konnte, erfuhr ich aus erster Hand, was da tatsächlich stattgefunden hatte.

Während er mir schilderte, was er erlebt hatte, dachte ich, ich lese ein CCHR-Heft oder sehe eine DVD von CCHR.

Er war ein lebensfroher Mensch und hatte sich nie zuvor mit solchen Thematiken auseinandergesetzt.

Jetzt musste er sich mit einer „dumpfen Welt", einem Nebel im Kopf, wie er es beschrieb, auseinandersetzen.

Wörtlich sagte er zu mir: In der geschlossenen Anstalt gibt es keine Menschenrechte.

Man sagte ihm, dass es kaum Chancen auf Besserung für ihn gäbe, drängte ihn, ein Jahr zu bleiben, schilderte seinen Eltern die bedrohliche Lage und dass die Einnahme von Psychopharmaka zwingend erforderlich wäre (er stand da bereits unter Beruhigungsmitteln) und brachte ihn schließlich dazu, der Verabreichung zuzustimmen, nachdem er sich lange gewehrt hatte.

Er war wegen Marihuanamissbrauchs und daraus folgender Verwirrung eingeliefert worden.

Während wahrscheinlich 1-2 Wochen Zuwendung und Ruhe (sowie ein paar Assists) gereicht hätten, hat man ihn unter Drogen gesetzt, die um ein Vielfaches schlimmer waren als alle Joints zusammen, die er je geraucht hatte.

Obwohl dies sicher zynisch klingt, hatte er aber Glück. Besser noch, er hatte Freunde, die ihm Kraft gaben.

Er hat sogar einen Freund, der in einer Anstalt gearbeitet hatte und der ihm dringlich geraten hat, da raus zu kommen.

Schreiben von: D.S. 11.6.


CCHR


CCHR ist verantwortlich für viele große Reformen. Mindestens 30 Gesetzesvorschläge (mittlerweile über 100) in aller Welt wurden von CCHR vereitelt, die andernfalls die Rechte der Patienten eingeschränkt oder der Psychiatrie die Macht gegeben hätten, Minderheiten
oder Einzelpersonen gegen ihren Willen einer Behandlung zu unterziehen. Menschenrechtsbericht der Vereinten Nationen, Ausschussbericht, 1986.

Auf der ganzen Welt hat die Bürgerkommission für Menschenrechte psychiatrische Verbrechen dokumentiert. In vielen Staaten der USA wurden Gesetze in Kraft gesetzt, um den sexuellen Missbrauch der Patienten in der Psychiatrie zu verhindern, wiederum ein Ergebnis
der Arbeit der Kommission. James P. Carter, M.D. Autor von „Medizinischer Betrug - Die Unterdrückung von Alternativen"

Für weitere Informationen wenden Sie sich an die:

CCHR-Citizens Commission on Human Rights International
6362 Hollywood Blvd., Suite B
LOS Angeles, California 90028
United States
Telefon: (001) 213 / 467 4242
Internet-Adresse: http://www.cchr.org
E-Mail-Adresse: humanrights@cchr.org

CCHR Schweiz
Bürgerkommission für Menschenrechte
Postfach 1207
CH - 8026 Zürich
Telefon: 044-242 77 90
Internet-Adresse: http://www.cchr.ch

KVPM-Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V.
Amalienstraße 49a
80799 München
Deutschland
Telefon: 089 - 2730354
Internet-Adresse: http://www.kvpm.de
E-Mail-Adresse: info@kvpm.de


Themen:
1. Vorwort 2. Unbekannt 3. Anfang 4. Daten 5. Mensch 6. Sprache 7. Religion
8. Moral und Ethik 9. Kunst 10. Evolution 11. Zustände 12. Auf und Abs 13. Gifte 14. Menschenrechte